Sinusknotendysfunktion SICK_SINUS Technische Dokumentation

Sick-Sinus-Syndrom (Bradykardie-Tachykardie-Syndrom)

Chronische Dysfunktion des Sinusknotens, charakterisiert durch das wechselnde Auftreten von schwerer Sinusbradykardie, Sinusarrest oder SA-Blöcken im Wechsel mit atrialen Tachyarrhythmien (meist Vorhofflimmern oder Vorhofflattern). Nach spontaner Terminierung der Tachykardiephase kommt es häufig zu verlängerten Asystoliepausen mit Schwindel oder Synkopen. Schrittmacherindikation, häufig kombiniert mit Antikoagulation.

Generiert aus dem Modellkatalog · Ohne Begutachtung durch einen Facharzt für Kardiologie.

Auch bekannt als: Sick-Sinus-Syndrom (Bradykardie-Tachykardie-Syndrom)

Welche Parameter verwendet das Modell?

Die folgenden Werte werden von der Simulations-Engine auf dieses Krankheitsbild angewandt. Sie steuern die Aktivierungskinematik im 3D-Modell und die Synthese des 12-Kanal-EKGs.

Welche Parameter verwendet das Modell?

Parameter Wert im Modell
Mechanism Mixto
Impulse origin Sinusknoten
Modeled rate 35–150 bpm (default 70)
Regularity Unregelmäßig
P wave Multifokal (≥ 3 Morphologien)
PR interval 120–220 ms (default 170)
QRS duration 90 ms
QRS morphology Normal (schmal)
AV conduction Variabel
Severity Klinisch signifikant

Welche Ableitungen sind zu beachten?

Der Katalog kennzeichnet als diagnostische Kernableitungen II. Wechsel von schnellen Vorhoftachyarrhythmien und Sinuspausen in Ableitung II.

Im Simulator werden diese Ableitungen im 12-Kanal-EKG hervorgehoben und die entsprechenden Vektoren im 3D-Modell synchron visualisiert.

Häufige klinische Fragen

Wie wird Sick-Sinus-Syndrom (Bradykardie-Tachykardie-Syndrom) im 12-Kanal-EKG diagnostiziert?

Chronische Dysfunktion des Sinusknotens, charakterisiert durch das wechselnde Auftreten von schwerer Sinusbradykardie, Sinusarrest oder SA-Blöcken im Wechsel mit atrialen Tachyarrhythmien (meist Vorhofflimmern oder Vorhofflattern). Nach spontaner Terminierung der Tachykardiephase kommt es häufig zu verlängerten Asystoliepausen mit Schwindel oder Synkopen. Schrittmacherindikation, häufig kombiniert mit Antikoagulation. Die charakteristischen Veränderungen spiegeln sich präzise im synthetisierten 12-Kanal-EKG wider.

Welche Ableitungen sind für die Diagnose entscheidend?

Die diagnostischen Kernableitungen sind II. Wechsel von schnellen Vorhoftachyarrhythmien und Sinuspausen in Ableitung II.

Welcher elektrophysiologische oder anatomische Mechanismus liegt vor?

Der Ursprung liegt im Bereich von SA_NODE, gesteuert durch mixto.

Wie lässt sich dieser Zustand im 3D-Simulator untersuchen?

MioAtlas stellt über den Direktlink alle Modellparameter reproduzierbar bereit, inklusive freier 3D-Kamerasteuerung und Vektoranalyse.

Wie wird diese Konfiguration aufgerufen?

Der Simulator kodiert seinen vollständigen Zustand im Abfragestring und bietet so eine stabile URL:

https://mioatlas.com/simulador/de/?mode=conduction&arr=SICK_SINUS

Verwandte Entitäten

Weitere Entitäten derselben Kategorie im Katalog:

Quellen und Literaturhinweise

  1. Anderson RH, Yanni J, Boyett MR, Chandler NJ, Dobrzynski H (2009). "The anatomy of the cardiac conduction system". Clin Anat.
  2. Kligfield P, Gettes LS, Bailey JJ, et al. (2007). "Recommendations for the standardization and interpretation of the electrocardiogram: Part I: The electrocardiogram and its technology". Circulation.
  3. Rautaharju PM, Surawicz B, Gettes LS, et al. (2009). "AHA/ACCF/HRS recommendations for the standardization and interpretation of the electrocardiogram: Part IV: The ST segment, T and U waves, and the QT interval". Circulation.