WPW_SINUS
Technische Dokumentation
Wolff-Parkinson-White-Syndrom (im Sinusrhythmus)
Kongenitales Präexzitationssyndrom durch eine akzessorische atrioventrikuläre Leitungsbahn (Kent-Bündel), die den AV-Knoten umgeht. Da die akzessorische Bahn keine physiologische Leitungsverzögerung aufweist, wird ein Teil des Ventrikels vorzeitig erregt. Klassische EKG-Trias: 1) Verkürztes PQ-Intervall (< 120 ms); 2) Delta-Welle (träger Aufstrich des QRS-Komplexes); 3) Verbreiterung des QRS-Komplexes (> 110–120 ms) mit sekundären ST-T-Veränderungen.
Auch bekannt als: Wolff-Parkinson-White-Syndrom (im Sinusrhythmus)
Welche Parameter verwendet das Modell?
Die folgenden Werte werden von der Simulations-Engine auf dieses Krankheitsbild angewandt. Sie steuern die Aktivierungskinematik im 3D-Modell und die Synthese des 12-Kanal-EKGs.
Welche Parameter verwendet das Modell?
| Parameter | Wert im Modell |
|---|---|
| Mechanism | Preexcitación |
| Impulse origin | Sinusknoten |
| Modeled rate | 60–100 bpm (default 75) |
| Regularity | Regelmäßig |
| P wave | Sinusal (positiv in I, II, aVF) |
| PR interval | 80–110 ms (default 95) |
| QRS duration | 130 ms |
| QRS morphology | Mit Delta-Welle (Präexzitation) |
| AV conduction | 1:1-AV-Überleitung |
| Severity | Klinisch signifikant |
Welche Ableitungen sind zu beachten?
Der Katalog kennzeichnet als diagnostische Kernableitungen V1, V2, II, III, aVF, I, aVL. Kurzes PR-Intervall (< 120 ms) und Delta-Welle zur Lokalisation der Leitungsbahn.
Im Simulator werden diese Ableitungen im 12-Kanal-EKG hervorgehoben und die entsprechenden Vektoren im 3D-Modell synchron visualisiert.
Häufige klinische Fragen
Wie wird Wolff-Parkinson-White-Syndrom (im Sinusrhythmus) im 12-Kanal-EKG diagnostiziert?
Kongenitales Präexzitationssyndrom durch eine akzessorische atrioventrikuläre Leitungsbahn (Kent-Bündel), die den AV-Knoten umgeht. Da die akzessorische Bahn keine physiologische Leitungsverzögerung aufweist, wird ein Teil des Ventrikels vorzeitig erregt. Klassische EKG-Trias: 1) Verkürztes PQ-Intervall (< 120 ms); 2) Delta-Welle (träger Aufstrich des QRS-Komplexes); 3) Verbreiterung des QRS-Komplexes (> 110–120 ms) mit sekundären ST-T-Veränderungen. Die charakteristischen Veränderungen spiegeln sich präzise im synthetisierten 12-Kanal-EKG wider.
Welche Ableitungen sind für die Diagnose entscheidend?
Die diagnostischen Kernableitungen sind V1, V2, II, III, aVF, I, aVL. Kurzes PR-Intervall (< 120 ms) und Delta-Welle zur Lokalisation der Leitungsbahn.
Welcher elektrophysiologische oder anatomische Mechanismus liegt vor?
Der Ursprung liegt im Bereich von SA_NODE, gesteuert durch preexcitación.
Wie lässt sich dieser Zustand im 3D-Simulator untersuchen?
MioAtlas stellt über den Direktlink alle Modellparameter reproduzierbar bereit, inklusive freier 3D-Kamerasteuerung und Vektoranalyse.
Wie wird diese Konfiguration aufgerufen?
Der Simulator kodiert seinen vollständigen Zustand im Abfragestring und bietet so eine stabile URL:
https://mioatlas.com/simulador/de/?mode=conduction&arr=WPW_SINUS
Verwandte Entitäten
Weitere Entitäten derselben Kategorie im Katalog:
Quellen und Literaturhinweise
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Anderson RH, Yanni J, Boyett MR, Chandler NJ, Dobrzynski H (2009). "The anatomy of the cardiac conduction system". Clin Anat.
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Surawicz B, Childers R, Deal BJ, et al. (2009). "AHA/ACCF/HRS recommendations for the standardization and interpretation of the electrocardiogram: Part III: Intraventricular conduction disturbances". Circulation.
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Kligfield P, Gettes LS, Bailey JJ, et al. (2007). "Recommendations for the standardization and interpretation of the electrocardiogram: Part I: The electrocardiogram and its technology". Circulation.