Intraventrikuläre Blöcke LAFB Technische Dokumentation

Linksanteriorer Faszikelblock (LAFB)

Leitungsblockierung im vorderen Faszikel des linken Tawara-Schenkels. Die ventrikuläre Erregung breitet sich zunächst über den posterioren Faszikel nach inferior aus und depolarisiert anschließend die anterolaterale Wand von unten nach oben. Führt zu einem überdrehten Linkstyp (-45° bis -90°), kleinen q-Zacken in I und aVL (qR-Muster) sowie rS-Komplexen in II, III und aVF bei normaler oder nur geringfügig verlängerter QRS-Dauer (< 120 ms).

Generiert aus dem Modellkatalog · Ohne Begutachtung durch einen Facharzt für Kardiologie.

Auch bekannt als: Linksanteriorer Faszikelblock (LAFB)

Welche Parameter verwendet das Modell?

Die folgenden Werte werden von der Simulations-Engine auf dieses Krankheitsbild angewandt. Sie steuern die Aktivierungskinematik im 3D-Modell und die Synthese des 12-Kanal-EKGs.

Welche Parameter verwendet das Modell?

Parameter Wert im Modell
Mechanism Bloqueo
Impulse origin Sinusknoten
Modeled rate 60–100 bpm (default 75)
Regularity Regelmäßig
P wave Sinusal (positiv in I, II, aVF)
PR interval 120–200 ms (default 160)
QRS duration 105 ms
QRS morphology Linksanteriorer Hemiblock
AV conduction 1:1-AV-Überleitung
Severity Benigne

Welche Ableitungen sind zu beachten?

Der Katalog kennzeichnet als diagnostische Kernableitungen I, aVL, II, III, aVF. qR-Muster in I und aVL, rS in II, III, aVF mit überdrehtem Linkstyp (-45° bis -90°).

Im Simulator werden diese Ableitungen im 12-Kanal-EKG hervorgehoben und die entsprechenden Vektoren im 3D-Modell synchron visualisiert.

Häufige klinische Fragen

Wie wird Linksanteriorer Faszikelblock (LAFB) im 12-Kanal-EKG diagnostiziert?

Leitungsblockierung im vorderen Faszikel des linken Tawara-Schenkels. Die ventrikuläre Erregung breitet sich zunächst über den posterioren Faszikel nach inferior aus und depolarisiert anschließend die anterolaterale Wand von unten nach oben. Führt zu einem überdrehten Linkstyp (-45° bis -90°), kleinen q-Zacken in I und aVL (qR-Muster) sowie rS-Komplexen in II, III und aVF bei normaler oder nur geringfügig verlängerter QRS-Dauer (< 120 ms). Die charakteristischen Veränderungen spiegeln sich präzise im synthetisierten 12-Kanal-EKG wider.

Welche Ableitungen sind für die Diagnose entscheidend?

Die diagnostischen Kernableitungen sind I, aVL, II, III, aVF. qR-Muster in I und aVL, rS in II, III, aVF mit überdrehtem Linkstyp (-45° bis -90°).

Welcher elektrophysiologische oder anatomische Mechanismus liegt vor?

Der Ursprung liegt im Bereich von SA_NODE, gesteuert durch bloqueo.

Wie lässt sich dieser Zustand im 3D-Simulator untersuchen?

MioAtlas stellt über den Direktlink alle Modellparameter reproduzierbar bereit, inklusive freier 3D-Kamerasteuerung und Vektoranalyse.

Wie wird diese Konfiguration aufgerufen?

Der Simulator kodiert seinen vollständigen Zustand im Abfragestring und bietet so eine stabile URL:

https://mioatlas.com/simulador/de/?mode=conduction&arr=LAFB

Verwandte Entitäten

Weitere Entitäten derselben Kategorie im Katalog:

Quellen und Literaturhinweise

  1. Surawicz B, Childers R, Deal BJ, et al. (2009). "AHA/ACCF/HRS recommendations for the standardization and interpretation of the electrocardiogram: Part III: Intraventricular conduction disturbances". Circulation.
  2. Anderson RH, Yanni J, Boyett MR, Chandler NJ, Dobrzynski H (2009). "The anatomy of the cardiac conduction system". Clin Anat.
  3. Kligfield P, Gettes LS, Bailey JJ, et al. (2007). "Recommendations for the standardization and interpretation of the electrocardiogram: Part I: The electrocardiogram and its technology". Circulation.