RIVA / LAD (Ramus interventricularis anterior) LAD_VERY_PROX Technische Dokumentation

Massiver anteroseptaler Infarkt (sehr proximaler RIVA, prä-S1/prä-D1)

Verschluss vor Abgang des 1. Septalastes (S1) und 1. Diagonalastes (D1). Massiver anteroseptaler Infarkt mit hohem Risiko für bifaszikulären Block (RSB + LAFB) und kardiogenen Schock. ST-Hebung in V1–V4, I, aVL und aVR mit ausgeprägter reziproker Senkung in III > II.

Generiert aus dem Modellkatalog · Ohne Begutachtung durch einen Facharzt für Kardiologie.

Auch bekannt als: Massiver anteroseptaler Infarkt (sehr proximaler RIVA, prä-S1/prä-D1)

Welche Parameter verwendet das Modell?

Die folgenden Werte werden von der Simulations-Engine auf dieses Krankheitsbild angewandt. Sie steuern die Aktivierungskinematik im 3D-Modell und die Synthese des 12-Kanal-EKGs.

Welche Parameter verwendet das Modell?

Parameter Wert im Modell
Involved artery LAD
ST elevation in V1, V2, V3, V4, I, aVL, aVR
Reciprocal depression in II, III, aVF
AHA 17-segment model 1, 2, 7, 8, 9, 13, 14, 16, 17
Occlusion severity Total

Welche Ableitungen sind zu beachten?

Der Katalog kennzeichnet als diagnostische Kernableitungen V1, V2, V3, V4, I, aVL, aVR. ST-Streckenhebung in V1, V2, V3, V4, I, aVL, aVR; reziproke ST-Senkung in II, III, aVF.

Im Simulator werden diese Ableitungen im 12-Kanal-EKG hervorgehoben und die entsprechenden Vektoren im 3D-Modell synchron visualisiert.

Häufige klinische Fragen

Wie wird Massiver anteroseptaler Infarkt (sehr proximaler RIVA, prä-S1/prä-D1) im 12-Kanal-EKG diagnostiziert?

Verschluss vor Abgang des 1. Septalastes (S1) und 1. Diagonalastes (D1). Massiver anteroseptaler Infarkt mit hohem Risiko für bifaszikulären Block (RSB + LAFB) und kardiogenen Schock. ST-Hebung in V1–V4, I, aVL und aVR mit ausgeprägter reziproker Senkung in III > II. Die charakteristischen Veränderungen spiegeln sich präzise im synthetisierten 12-Kanal-EKG wider.

Welche Ableitungen sind für die Diagnose entscheidend?

Die diagnostischen Kernableitungen sind V1, V2, V3, V4, I, aVL, aVR. ST-Streckenhebung in V1, V2, V3, V4, I, aVL, aVR; reziproke ST-Senkung in II, III, aVF.

Welcher elektrophysiologische oder anatomische Mechanismus liegt vor?

Es handelt sich um eine transmurale Ischämie im Versorgungsgebiet von LAD.

Wie lässt sich dieser Zustand im 3D-Simulator untersuchen?

MioAtlas stellt über den Direktlink alle Modellparameter reproduzierbar bereit, inklusive freier 3D-Kamerasteuerung und Vektoranalyse.

Wie wird diese Konfiguration aufgerufen?

Der Simulator kodiert seinen vollständigen Zustand im Abfragestring und bietet so eine stabile URL:

https://mioatlas.com/simulador/de/?syn=SCACEST&ter=LAD_VERY_PROX

Verwandte Entitäten

Weitere Entitäten derselben Kategorie im Katalog:

Quellen und Literaturhinweise

  1. Wagner GS, Macfarlane P, Wellens H, et al. (2009). "AHA/ACCF/HRS recommendations for the standardization and interpretation of the electrocardiogram: Part VI: Acute ischemia/infarction". Circulation.
  2. Cerqueira MD, Weissman NJ, Dilsizian V, et al. (2002). "Standardized myocardial segmentation and nomenclature for tomographic imaging of the heart". Circulation.
  3. Thygesen K, Alpert JS, Jaffe AS, et al. (2019). "Fourth Universal Definition of Myocardial Infarction (2018)". Eur Heart J.