Atrioventrikuläre Blöcke (AV-Blöcke) AVB_2_1 Technische Dokumentation

AV-Block 2:1

Jede zweite P-Welle wird blockiert (zwei Vorhofaktionen auf eine Kammeraktion). Kann entweder eine hochgradige Form eines AV-Blocks Typ Mobitz I (nodal) oder Mobitz II (infranodal/His-Purkinje) darstellen. Ein langes PQ-Intervall der übergeleiteten Schläge und ein schmaler QRS sprechen eher für eine nodale Lokalisation, während ein normaler PQ-Abstand und ein breiter QRS auf einen infranodalen Block hinweisen. Häufig elektrophysiologische Abklärung oder Schrittmacherindikation erforderlich.

Generiert aus dem Modellkatalog · Ohne Begutachtung durch einen Facharzt für Kardiologie.

Auch bekannt als: 2:1-AV-Block

Welche Parameter verwendet das Modell?

Die folgenden Werte werden von der Simulations-Engine auf dieses Krankheitsbild angewandt. Sie steuern die Aktivierungskinematik im 3D-Modell und die Synthese des 12-Kanal-EKGs.

Welche Parameter verwendet das Modell?

Parameter Wert im Modell
Mechanism Bloqueo
Impulse origin Sinusknoten
Modeled rate 30–50 bpm (default 40)
Regularity Regelmäßig
P wave Sinusal (positiv in I, II, aVF)
PR interval 160–240 ms (default 200)
QRS duration 100 ms
QRS morphology Normal (schmal)
AV conduction 2:1-AV-Block
Severity Klinisch signifikant

Welche Ableitungen sind zu beachten?

Der Katalog kennzeichnet als diagnostische Kernableitungen II. Jede zweite P-Welle wird blockiert (festes 2:1-Verhältnis in Ableitung II).

Im Simulator werden diese Ableitungen im 12-Kanal-EKG hervorgehoben und die entsprechenden Vektoren im 3D-Modell synchron visualisiert.

Häufige klinische Fragen

Wie wird 2:1-AV-Block im 12-Kanal-EKG diagnostiziert?

Jede zweite P-Welle wird blockiert (zwei Vorhofaktionen auf eine Kammeraktion). Kann entweder eine hochgradige Form eines AV-Blocks Typ Mobitz I (nodal) oder Mobitz II (infranodal/His-Purkinje) darstellen. Ein langes PQ-Intervall der übergeleiteten Schläge und ein schmaler QRS sprechen eher für eine nodale Lokalisation, während ein normaler PQ-Abstand und ein breiter QRS auf einen infranodalen Block hinweisen. Häufig elektrophysiologische Abklärung oder Schrittmacherindikation erforderlich. Die charakteristischen Veränderungen spiegeln sich präzise im synthetisierten 12-Kanal-EKG wider.

Welche Ableitungen sind für die Diagnose entscheidend?

Die diagnostischen Kernableitungen sind II. Jede zweite P-Welle wird blockiert (festes 2:1-Verhältnis in Ableitung II).

Welcher elektrophysiologische oder anatomische Mechanismus liegt vor?

Der Ursprung liegt im Bereich von SA_NODE, gesteuert durch bloqueo.

Wie lässt sich dieser Zustand im 3D-Simulator untersuchen?

MioAtlas stellt über den Direktlink alle Modellparameter reproduzierbar bereit, inklusive freier 3D-Kamerasteuerung und Vektoranalyse.

Wie wird diese Konfiguration aufgerufen?

Der Simulator kodiert seinen vollständigen Zustand im Abfragestring und bietet so eine stabile URL:

https://mioatlas.com/simulador/de/?mode=conduction&arr=AVB_2_1

Verwandte Entitäten

Weitere Entitäten derselben Kategorie im Katalog:

Quellen und Literaturhinweise

  1. Anderson RH, Yanni J, Boyett MR, Chandler NJ, Dobrzynski H (2009). "The anatomy of the cardiac conduction system". Clin Anat.
  2. Kligfield P, Gettes LS, Bailey JJ, et al. (2007). "Recommendations for the standardization and interpretation of the electrocardiogram: Part I: The electrocardiogram and its technology". Circulation.
  3. Surawicz B, Childers R, Deal BJ, et al. (2009). "AHA/ACCF/HRS recommendations for the standardization and interpretation of the electrocardiogram: Part III: Intraventricular conduction disturbances". Circulation.