Atrioventrikuläre Blöcke (AV-Blöcke) AVB_2_MOBITZ_II Technische Dokumentation

AV-Block 2. Grades Typ Mobitz II

Intermittierender, plötzlicher Ausfall einzelner P-Wellen ohne vorherige Verlängerung des PQ-Intervalls (PQ-Zeiten der übergeleiteten Schläge sind konstant). Blockierungsort liegt fast immer infranodal im His-Bündel oder distalen Leitungssystem (meist mit Schenkelblock assoziiert). Hohes Progressionsrisiko zu einem kompletten AV-Block und Asystolie; stellt eine dringliche Schrittmacherindikation dar.

Generiert aus dem Modellkatalog · Ohne Begutachtung durch einen Facharzt für Kardiologie.

Auch bekannt als: AV-Block 2. Grades Typ Mobitz II

Welche Parameter verwendet das Modell?

Die folgenden Werte werden von der Simulations-Engine auf dieses Krankheitsbild angewandt. Sie steuern die Aktivierungskinematik im 3D-Modell und die Synthese des 12-Kanal-EKGs.

Welche Parameter verwendet das Modell?

Parameter Wert im Modell
Mechanism Bloqueo
Impulse origin Sinusknoten
Modeled rate 40–75 bpm (default 55)
Regularity Regelmäßig unregelmäßig
P wave Sinusal (positiv in I, II, aVF)
PR interval 150–200 ms (default 180)
QRS duration 130 ms
QRS morphology Rechtsschenkelblock-Morphologie
AV conduction Variabel
Severity Lebensbedrohlich

Welche Ableitungen sind zu beachten?

Der Katalog kennzeichnet als diagnostische Kernableitungen II, V1. Plötzlicher Ausfall einer P-Welle bei konstantem PR-Intervall; oft breiter QRS in V1.

Im Simulator werden diese Ableitungen im 12-Kanal-EKG hervorgehoben und die entsprechenden Vektoren im 3D-Modell synchron visualisiert.

Häufige klinische Fragen

Wie wird AV-Block 2. Grades Typ Mobitz II im 12-Kanal-EKG diagnostiziert?

Intermittierender, plötzlicher Ausfall einzelner P-Wellen ohne vorherige Verlängerung des PQ-Intervalls (PQ-Zeiten der übergeleiteten Schläge sind konstant). Blockierungsort liegt fast immer infranodal im His-Bündel oder distalen Leitungssystem (meist mit Schenkelblock assoziiert). Hohes Progressionsrisiko zu einem kompletten AV-Block und Asystolie; stellt eine dringliche Schrittmacherindikation dar. Die charakteristischen Veränderungen spiegeln sich präzise im synthetisierten 12-Kanal-EKG wider.

Welche Ableitungen sind für die Diagnose entscheidend?

Die diagnostischen Kernableitungen sind II, V1. Plötzlicher Ausfall einer P-Welle bei konstantem PR-Intervall; oft breiter QRS in V1.

Welcher elektrophysiologische oder anatomische Mechanismus liegt vor?

Der Ursprung liegt im Bereich von SA_NODE, gesteuert durch bloqueo.

Wie lässt sich dieser Zustand im 3D-Simulator untersuchen?

MioAtlas stellt über den Direktlink alle Modellparameter reproduzierbar bereit, inklusive freier 3D-Kamerasteuerung und Vektoranalyse.

Wie wird diese Konfiguration aufgerufen?

Der Simulator kodiert seinen vollständigen Zustand im Abfragestring und bietet so eine stabile URL:

https://mioatlas.com/simulador/de/?mode=conduction&arr=AVB_2_MOBITZ_II

Verwandte Entitäten

Weitere Entitäten derselben Kategorie im Katalog:

Verwandte klinische Vergleiche

Quellen und Literaturhinweise

  1. Anderson RH, Yanni J, Boyett MR, Chandler NJ, Dobrzynski H (2009). "The anatomy of the cardiac conduction system". Clin Anat.
  2. Kligfield P, Gettes LS, Bailey JJ, et al. (2007). "Recommendations for the standardization and interpretation of the electrocardiogram: Part I: The electrocardiogram and its technology". Circulation.
  3. Surawicz B, Childers R, Deal BJ, et al. (2009). "AHA/ACCF/HRS recommendations for the standardization and interpretation of the electrocardiogram: Part III: Intraventricular conduction disturbances". Circulation.