Sinusrhythmus & Varianten SINUS_BRADY Technische Dokumentation

Sinusbradykardie

Vom Sinusknoten ausgehender regelmäßiger Rhythmus mit einer Herzfrequenz von unter 60 Schlägen/min. Normale P-Welle vor jedem QRS-Komplex mit konstantem PQ-Intervall. Häufig physiologisch bei trainierten Sportlern und im Schlaf; pathologisch bei Sick-Sinus-Syndrom, Hypothyreose, Hypothermie, erhöhtem Hirndruck, akutem Hinterwandinfarkt oder medikamentöser Wirkung (Betablocker, Digitalis).

Generiert aus dem Modellkatalog · Ohne Begutachtung durch einen Facharzt für Kardiologie.

Auch bekannt als: Sinusbradykardie

Welche Parameter verwendet das Modell?

Die folgenden Werte werden von der Simulations-Engine auf dieses Krankheitsbild angewandt. Sie steuern die Aktivierungskinematik im 3D-Modell und die Synthese des 12-Kanal-EKGs.

Welche Parameter verwendet das Modell?

Parameter Wert im Modell
Mechanism Automatismo
Impulse origin Sinusknoten
Modeled rate 35–59 bpm (default 48)
Regularity Regelmäßig
P wave Sinusal (positiv in I, II, aVF)
PR interval 140–200 ms (default 175)
QRS duration 90 ms
QRS morphology Normal (schmal)
AV conduction 1:1-AV-Überleitung
Severity Benigne

Welche Ableitungen sind zu beachten?

Der Katalog kennzeichnet als diagnostische Kernableitungen II. Rhythmusstreifen Ableitung II: Sinus-P-Welle vor jedem QRS bei < 60 bpm.

Im Simulator werden diese Ableitungen im 12-Kanal-EKG hervorgehoben und die entsprechenden Vektoren im 3D-Modell synchron visualisiert.

Häufige klinische Fragen

Wie wird Sinusbradykardie im 12-Kanal-EKG diagnostiziert?

Vom Sinusknoten ausgehender regelmäßiger Rhythmus mit einer Herzfrequenz von unter 60 Schlägen/min. Normale P-Welle vor jedem QRS-Komplex mit konstantem PQ-Intervall. Häufig physiologisch bei trainierten Sportlern und im Schlaf; pathologisch bei Sick-Sinus-Syndrom, Hypothyreose, Hypothermie, erhöhtem Hirndruck, akutem Hinterwandinfarkt oder medikamentöser Wirkung (Betablocker, Digitalis). Die charakteristischen Veränderungen spiegeln sich präzise im synthetisierten 12-Kanal-EKG wider.

Welche Ableitungen sind für die Diagnose entscheidend?

Die diagnostischen Kernableitungen sind II. Rhythmusstreifen Ableitung II: Sinus-P-Welle vor jedem QRS bei < 60 bpm.

Welcher elektrophysiologische oder anatomische Mechanismus liegt vor?

Der Ursprung liegt im Bereich von SA_NODE, gesteuert durch automatismo.

Wie lässt sich dieser Zustand im 3D-Simulator untersuchen?

MioAtlas stellt über den Direktlink alle Modellparameter reproduzierbar bereit, inklusive freier 3D-Kamerasteuerung und Vektoranalyse.

Wie wird diese Konfiguration aufgerufen?

Der Simulator kodiert seinen vollständigen Zustand im Abfragestring und bietet so eine stabile URL:

https://mioatlas.com/simulador/de/?mode=conduction&arr=SINUS_BRADY

Verwandte Entitäten

Weitere Entitäten derselben Kategorie im Katalog:

Quellen und Literaturhinweise

  1. Anderson RH, Yanni J, Boyett MR, Chandler NJ, Dobrzynski H (2009). "The anatomy of the cardiac conduction system". Clin Anat.
  2. Kligfield P, Gettes LS, Bailey JJ, et al. (2007). "Recommendations for the standardization and interpretation of the electrocardiogram: Part I: The electrocardiogram and its technology". Circulation.
  3. Rautaharju PM, Surawicz B, Gettes LS, et al. (2009). "AHA/ACCF/HRS recommendations for the standardization and interpretation of the electrocardiogram: Part IV: The ST segment, T and U waves, and the QT interval". Circulation.