AIVR
Technische Dokumentation
Akzelerierter idioventrikulärer Rhythmus (AIVR)
Ventrikulärer Rhythmus mit 50–110 Schlägen/min infolge gesteigerter Automatie im His-Purkinje-System oder ventrikulären Myokard. Klassisches Reperfusionszeichen nach erfolgreicher Wiedereröffnung der Koronararterie bei akutem Myokardinfarkt; auch bei Digitalisintoxikation oder nach Reanimation zu beobachten. Gutartiger Verlauf, hämodynamisch meist stabil, erfordert in der Regel keine Antiarrhythmika.
Auch bekannt als: Akzelerierter idioventrikulärer Rhythmus (AIVR)
Welche Parameter verwendet das Modell?
Die folgenden Werte werden von der Simulations-Engine auf dieses Krankheitsbild angewandt. Sie steuern die Aktivierungskinematik im 3D-Modell und die Synthese des 12-Kanal-EKGs.
Welche Parameter verwendet das Modell?
| Parameter | Wert im Modell |
|---|---|
| Mechanism | Automatismo |
| Modeled rate | 60–110 bpm (default 85) |
| Regularity | Regelmäßig |
| P wave | Vom QRS dissoziiert |
| QRS duration | 150 ms |
| QRS morphology | Breit, ventrikulären Ursprungs |
| AV conduction | Atrioventrikuläre Dissoziation |
| Severity | Benigne |
Welche Ableitungen sind zu beachten?
Der Katalog kennzeichnet als diagnostische Kernableitungen V1, V6, II. Regelmäßiger Breitkomplexrhythmus mit 60-110 bpm und häufiger AV-Dissoziation.
Im Simulator werden diese Ableitungen im 12-Kanal-EKG hervorgehoben und die entsprechenden Vektoren im 3D-Modell synchron visualisiert.
Häufige klinische Fragen
Wie wird Akzelerierter idioventrikulärer Rhythmus (AIVR) im 12-Kanal-EKG diagnostiziert?
Ventrikulärer Rhythmus mit 50–110 Schlägen/min infolge gesteigerter Automatie im His-Purkinje-System oder ventrikulären Myokard. Klassisches Reperfusionszeichen nach erfolgreicher Wiedereröffnung der Koronararterie bei akutem Myokardinfarkt; auch bei Digitalisintoxikation oder nach Reanimation zu beobachten. Gutartiger Verlauf, hämodynamisch meist stabil, erfordert in der Regel keine Antiarrhythmika. Die charakteristischen Veränderungen spiegeln sich präzise im synthetisierten 12-Kanal-EKG wider.
Welche Ableitungen sind für die Diagnose entscheidend?
Die diagnostischen Kernableitungen sind V1, V6, II. Regelmäßiger Breitkomplexrhythmus mit 60-110 bpm und häufiger AV-Dissoziation.
Welcher elektrophysiologische oder anatomische Mechanismus liegt vor?
Der Ursprung liegt im Bereich von dem kardialen Reizleitungssystem, gesteuert durch automatismo.
Wie lässt sich dieser Zustand im 3D-Simulator untersuchen?
MioAtlas stellt über den Direktlink alle Modellparameter reproduzierbar bereit, inklusive freier 3D-Kamerasteuerung und Vektoranalyse.
Wie wird diese Konfiguration aufgerufen?
Der Simulator kodiert seinen vollständigen Zustand im Abfragestring und bietet so eine stabile URL:
https://mioatlas.com/simulador/de/?mode=conduction&arr=AIVR
Verwandte Entitäten
Weitere Entitäten derselben Kategorie im Katalog:
Quellen und Literaturhinweise
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Anderson RH, Yanni J, Boyett MR, Chandler NJ, Dobrzynski H (2009). "The anatomy of the cardiac conduction system". Clin Anat.
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Rautaharju PM, Surawicz B, Gettes LS, et al. (2009). "AHA/ACCF/HRS recommendations for the standardization and interpretation of the electrocardiogram: Part IV: The ST segment, T and U waves, and the QT interval". Circulation.
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Kligfield P, Gettes LS, Bailey JJ, et al. (2007). "Recommendations for the standardization and interpretation of the electrocardiogram: Part I: The electrocardiogram and its technology". Circulation.