Vorhofarrhythmien AFLUTTER_ATYPICAL Technische Dokumentation

Atypisches Vorhofflattern

Atriales Makro-Reentry, das entweder im Uhrzeigersinn (clockwise) über den cavotrikuspidalen Isthmus verläuft (positive F-Wellen in II, III, aVF) oder isthmusunabhängig um chirurgische Narben, Atriotomie-Inzisionen oder linksatriale Strukturen (perimitral, Lungenvenen) kreist. Kontinuierlich undulierende Grundlinie mit variabler AV-Überleitung.

Generiert aus dem Modellkatalog · Ohne Begutachtung durch einen Facharzt für Kardiologie.

Auch bekannt als: Atypisches Vorhofflattern

Welche Parameter verwendet das Modell?

Die folgenden Werte werden von der Simulations-Engine auf dieses Krankheitsbild angewandt. Sie steuern die Aktivierungskinematik im 3D-Modell und die Synthese des 12-Kanal-EKGs.

Welche Parameter verwendet das Modell?

Parameter Wert im Modell
Mechanism Reentrada
Modeled rate 65–160 bpm (default 130)
Regularity Regelmäßig
P wave Flatterwellen (F-Wellen)
QRS duration 90 ms
QRS morphology Normal (schmal)
AV conduction 2:1-AV-Block
Severity Klinisch signifikant

Welche Ableitungen sind zu beachten?

Der Katalog kennzeichnet als diagnostische Kernableitungen II, III, aVF, V1. Positive Flatterwellen in den inferioren Ableitungen (II, III, aVF).

Im Simulator werden diese Ableitungen im 12-Kanal-EKG hervorgehoben und die entsprechenden Vektoren im 3D-Modell synchron visualisiert.

Häufige klinische Fragen

Wie wird Atypisches Vorhofflattern im 12-Kanal-EKG diagnostiziert?

Atriales Makro-Reentry, das entweder im Uhrzeigersinn (clockwise) über den cavotrikuspidalen Isthmus verläuft (positive F-Wellen in II, III, aVF) oder isthmusunabhängig um chirurgische Narben, Atriotomie-Inzisionen oder linksatriale Strukturen (perimitral, Lungenvenen) kreist. Kontinuierlich undulierende Grundlinie mit variabler AV-Überleitung. Die charakteristischen Veränderungen spiegeln sich präzise im synthetisierten 12-Kanal-EKG wider.

Welche Ableitungen sind für die Diagnose entscheidend?

Die diagnostischen Kernableitungen sind II, III, aVF, V1. Positive Flatterwellen in den inferioren Ableitungen (II, III, aVF).

Welcher elektrophysiologische oder anatomische Mechanismus liegt vor?

Der Ursprung liegt im Bereich von dem kardialen Reizleitungssystem, gesteuert durch reentrada.

Wie lässt sich dieser Zustand im 3D-Simulator untersuchen?

MioAtlas stellt über den Direktlink alle Modellparameter reproduzierbar bereit, inklusive freier 3D-Kamerasteuerung und Vektoranalyse.

Wie wird diese Konfiguration aufgerufen?

Der Simulator kodiert seinen vollständigen Zustand im Abfragestring und bietet so eine stabile URL:

https://mioatlas.com/simulador/de/?mode=conduction&arr=AFLUTTER_ATYPICAL

Verwandte Entitäten

Weitere Entitäten derselben Kategorie im Katalog:

Quellen und Literaturhinweise

  1. Anderson RH, Yanni J, Boyett MR, Chandler NJ, Dobrzynski H (2009). "The anatomy of the cardiac conduction system". Clin Anat.
  2. Kligfield P, Gettes LS, Bailey JJ, et al. (2007). "Recommendations for the standardization and interpretation of the electrocardiogram: Part I: The electrocardiogram and its technology". Circulation.
  3. Sovilj S, Magjarevic R, Lovell NH, Dokos S (2013). "A simplified 3D model of whole heart electrical activity and 12-lead ECG generation". Comput Math Methods Med.