Vorhofarrhythmien AFLUTTER_TYPICAL Technische Dokumentation

Typisches Vorhofflattern (gegen den Uhrzeigersinn)

Makro-Reentrykreis um den Trikuspidalanulus, abhängig vom cavotrikuspidalen Isthmus (CTI). Die Erregung gegen den Uhrzeigersinn (counterclockwise) erzeugt negative sägezahnartige F-Wellen in den inferioren Ableitungen (II, III, aVF) und positive F-Wellen in V1. Vorhoffrequenz typisch ~300 BPM, meist mit 2:1-AV-Überleitung, was zu einer Kammerfrequenz von ca. 150 BPM führt.

Generiert aus dem Modellkatalog · Ohne Begutachtung durch einen Facharzt für Kardiologie.

Auch bekannt als: Typisches Vorhofflattern (gegen den Uhrzeigersinn)

Welche Parameter verwendet das Modell?

Die folgenden Werte werden von der Simulations-Engine auf dieses Krankheitsbild angewandt. Sie steuern die Aktivierungskinematik im 3D-Modell und die Synthese des 12-Kanal-EKGs.

Welche Parameter verwendet das Modell?

Parameter Wert im Modell
Mechanism Reentrada
Modeled rate 75–150 bpm (default 150)
Regularity Regelmäßig
P wave Flatterwellen (F-Wellen)
QRS duration 90 ms
QRS morphology Normal (schmal)
AV conduction 2:1-AV-Block
Severity Klinisch signifikant

Welche Ableitungen sind zu beachten?

Der Katalog kennzeichnet als diagnostische Kernableitungen II, III, aVF, V1. Negative sägezahnartige Flatterwellen (F) in II, III, aVF; positiv in V1.

Im Simulator werden diese Ableitungen im 12-Kanal-EKG hervorgehoben und die entsprechenden Vektoren im 3D-Modell synchron visualisiert.

Häufige klinische Fragen

Wie wird Typisches Vorhofflattern (gegen den Uhrzeigersinn) im 12-Kanal-EKG diagnostiziert?

Makro-Reentrykreis um den Trikuspidalanulus, abhängig vom cavotrikuspidalen Isthmus (CTI). Die Erregung gegen den Uhrzeigersinn (counterclockwise) erzeugt negative sägezahnartige F-Wellen in den inferioren Ableitungen (II, III, aVF) und positive F-Wellen in V1. Vorhoffrequenz typisch ~300 BPM, meist mit 2:1-AV-Überleitung, was zu einer Kammerfrequenz von ca. 150 BPM führt. Die charakteristischen Veränderungen spiegeln sich präzise im synthetisierten 12-Kanal-EKG wider.

Welche Ableitungen sind für die Diagnose entscheidend?

Die diagnostischen Kernableitungen sind II, III, aVF, V1. Negative sägezahnartige Flatterwellen (F) in II, III, aVF; positiv in V1.

Welcher elektrophysiologische oder anatomische Mechanismus liegt vor?

Der Ursprung liegt im Bereich von dem kardialen Reizleitungssystem, gesteuert durch reentrada.

Wie lässt sich dieser Zustand im 3D-Simulator untersuchen?

MioAtlas stellt über den Direktlink alle Modellparameter reproduzierbar bereit, inklusive freier 3D-Kamerasteuerung und Vektoranalyse.

Wie wird diese Konfiguration aufgerufen?

Der Simulator kodiert seinen vollständigen Zustand im Abfragestring und bietet so eine stabile URL:

https://mioatlas.com/simulador/de/?mode=conduction&arr=AFLUTTER_TYPICAL

Verwandte Entitäten

Weitere Entitäten derselben Kategorie im Katalog:

Verwandte klinische Vergleiche

Quellen und Literaturhinweise

  1. Anderson RH, Yanni J, Boyett MR, Chandler NJ, Dobrzynski H (2009). "The anatomy of the cardiac conduction system". Clin Anat.
  2. Kligfield P, Gettes LS, Bailey JJ, et al. (2007). "Recommendations for the standardization and interpretation of the electrocardiogram: Part I: The electrocardiogram and its technology". Circulation.
  3. Sovilj S, Magjarevic R, Lovell NH, Dokos S (2013). "A simplified 3D model of whole heart electrical activity and 12-lead ECG generation". Comput Math Methods Med.