Vorhofarrhythmien ATRIAL_TACH Technische Dokumentation

Fokale Vorhoftachykardie

Regelmäßige atriale Tachykardie mit 100–250 Schlägen/min, ausgehend von einem umschriebenen atrialen Fokus außerhalb des Sinusknotens (z. B. Crista terminalis, Koronarsinus-Ostium, Pulmonalvenen). Morphologie der P-Welle weicht von der Sinus-P-Welle ab; zwischen den P-Wellen ist eine isoelektrische Grundlinie sichtbar (im Gegensatz zum Vorhofflattern).

Generiert aus dem Modellkatalog · Ohne Begutachtung durch einen Facharzt für Kardiologie.

Auch bekannt als: Fokale Vorhoftachykardie

Welche Parameter verwendet das Modell?

Die folgenden Werte werden von der Simulations-Engine auf dieses Krankheitsbild angewandt. Sie steuern die Aktivierungskinematik im 3D-Modell und die Synthese des 12-Kanal-EKGs.

Welche Parameter verwendet das Modell?

Parameter Wert im Modell
Mechanism Automatismo
Modeled rate 150–250 bpm (default 180)
Regularity Regelmäßig
P wave Ektop
PR interval 100–180 ms (default 130)
QRS duration 90 ms
QRS morphology Normal (schmal)
AV conduction 1:1-AV-Überleitung
Severity Klinisch signifikant

Welche Ableitungen sind zu beachten?

Der Katalog kennzeichnet als diagnostische Kernableitungen II, V1. Monomorphe P'-Wellen mit isoelektrischer Grundlinie in II und V1.

Im Simulator werden diese Ableitungen im 12-Kanal-EKG hervorgehoben und die entsprechenden Vektoren im 3D-Modell synchron visualisiert.

Häufige klinische Fragen

Wie wird Fokale Vorhoftachykardie im 12-Kanal-EKG diagnostiziert?

Regelmäßige atriale Tachykardie mit 100–250 Schlägen/min, ausgehend von einem umschriebenen atrialen Fokus außerhalb des Sinusknotens (z. B. Crista terminalis, Koronarsinus-Ostium, Pulmonalvenen). Morphologie der P-Welle weicht von der Sinus-P-Welle ab; zwischen den P-Wellen ist eine isoelektrische Grundlinie sichtbar (im Gegensatz zum Vorhofflattern). Die charakteristischen Veränderungen spiegeln sich präzise im synthetisierten 12-Kanal-EKG wider.

Welche Ableitungen sind für die Diagnose entscheidend?

Die diagnostischen Kernableitungen sind II, V1. Monomorphe P'-Wellen mit isoelektrischer Grundlinie in II und V1.

Welcher elektrophysiologische oder anatomische Mechanismus liegt vor?

Der Ursprung liegt im Bereich von dem kardialen Reizleitungssystem, gesteuert durch automatismo.

Wie lässt sich dieser Zustand im 3D-Simulator untersuchen?

MioAtlas stellt über den Direktlink alle Modellparameter reproduzierbar bereit, inklusive freier 3D-Kamerasteuerung und Vektoranalyse.

Wie wird diese Konfiguration aufgerufen?

Der Simulator kodiert seinen vollständigen Zustand im Abfragestring und bietet so eine stabile URL:

https://mioatlas.com/simulador/de/?mode=conduction&arr=ATRIAL_TACH

Verwandte Entitäten

Weitere Entitäten derselben Kategorie im Katalog:

Quellen und Literaturhinweise

  1. Anderson RH, Yanni J, Boyett MR, Chandler NJ, Dobrzynski H (2009). "The anatomy of the cardiac conduction system". Clin Anat.
  2. Kligfield P, Gettes LS, Bailey JJ, et al. (2007). "Recommendations for the standardization and interpretation of the electrocardiogram: Part I: The electrocardiogram and its technology". Circulation.
  3. Sovilj S, Magjarevic R, Lovell NH, Dokos S (2013). "A simplified 3D model of whole heart electrical activity and 12-lead ECG generation". Comput Math Methods Med.